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Nachlese zum Tag der Hydrologie in Karlsruhe

Vom 27.-29. März 2019 fand am Karlsruher Institut für Technolgoie (KIT) der 21. Tag der Hydrologie statt.
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21. Tag der Hydrologie am KIT
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Grußworte von Eva Bell (LUBW)
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Andreas Schumann erhält den Deutschen Hydrologiepreis
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Fachaustellung und Posterpräsentationen
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Erwin Zehe bei der Eröffnung
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Grußworte von Markus Disse
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Diskussionen in der Pause
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Impressionen der Postersession
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Impressionen der Postersession
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Impressionen der Postersession
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Impressionen der Postersession
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Impressionen der Postersession
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Abendveranstaltung auf der MS Karlsruhe
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Abendveranstaltung auf der MS Karlsruhe
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Mittagspause
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Fachlicher Austausch
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Fachlicher Austausch
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Verleihung der Posterpreise
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Staffelübergabe an die Univeristät Postdam
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Helferinnen und Helfer
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Exkursion zum Hafensperrtor

Vom Abend des 27. bis zum Nachmittag des 29. März 2019 fand am KIT der 21. Tag der Hydrologie zum Thema Information und Organisation in der hydrologischen Forschung und Praxis statt. Bei der Veranstaltung diskutierten 280 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wissenschaft, Verwaltung, Ingenieurbüros und Industrie über die Erhebung und Bereitstellung von hydrologischen Daten, datenbasiertes Lernen und die Nutzung von Daten für Planung, Simulation und Vorhersage. Im Fokus der 34 Vorträge und 126 Posterpräsentationen stand die Frage nach fundamentalen Prinzipien, die das Zusammenspiel zwischen Struktur und Dynamik hydrologischer Systeme erklären können und quantitative Prognosen erlauben. Das Tagungsprogramm wurde durch eine Fachausstellung flankiert, an der 21 Unternehmen, Verbände und Behörden ihre Arbeitsgebiete vorstellten.

Die Veranstaltung wurde mit Grußworten von Prof. Dr. Thomas Hirth (Vizepräsident am KIT) und Eva Bell (Präsidentin der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg, LUBW) eröffnet. Den Auftakt für die Vorträge im Themenfeld Datenbasiertes Lernen und Information am Donnerstag bildeten zwei Impulsvorträge von Prof. Dr. Gerhard Adrian (Präsident des Deutschen Wetterdienstes, DWD) zu Beobachtungsdaten in der Meteorologie und Dr. Thomas Maurer (Bundesanstalt für Gewässerkunde, BfG) zu Dateninfrastrukturen als Grundlage für die Umweltmodellierung. Im Anschluss an die Vorträge und Posterpräsentationen wurde der Deutsche Hydrologiepreis der Deutschen Hydrologischen Gesellschaft (DHG) an Prof. Dr. Andreas Schumann verliehen. Der Preisträger referierte in seinem Festvortrag über seine langjährige Forschung zum Umgang mit Unsicherheiten von hydrologischen Daten und Informationen für wasserwirtschaftliche Entscheidungen.

Am Freitag stand das Themengebiet Organisation und Ähnlichkeit hydrologischer Systeme im Mittelpunkt der Vorträge und Posterpräsentationen. Prof. Dr. Anke Hildebrand (Universität Jena) sprach in ihrem Impulsvortrag über die Interaktionen zwischen Ökosystemstruktur und Wasserflüssen. Im zweiten Impulsvortrag an diesem Tag setzte sich Prof. Dr. Dr. András Bárdossy (Universität Stuttgart) kritisch mit hydrologischen Gütemaßen auseinander. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Preise im Posterwettbewerb der Deutschen Hydrologischen Gesellschaft verliehen.

Abgerundet wurde die Tagung durch ein Rahmenprogramm, das am Mittwochabend mit der Nacht der Hydrologie im Foyer des Präsidiumsgebäudes am KIT begann. Die Abendveranstaltung fand am Donnerstag während einer Bootstour der MS Karlsruhe auf dem Rhein statt. Den Abschluss bildete eine Exkursion am Freitagnachmittag zur Hochwasservorhersagezentrale der Landesanstalt für Umwelt (LUBW) und zum Hochwassersperrtor am Rheinhafen.

Der 22. Tag der Hydrologie wird vom 31. März bis 1. April 2020 an der Universität Potsdam stattfinden und steht unter dem Motto "Hydrologie: Verbindung der Umweltsphären und -disziplinen".

 

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